Anbau

Unsere Rebsorten

Der Riesling


Der Riesling wird bereits seit dem Mittelalter als "Königin der weißen Reben" bezeichnet. Die späte Reife der Rebe ergibt feine, lebendige und elegante Weine in vielen Ausbauvarianten. Das jeweilige Terroir und das zugehörige Kleinklima lassen unterschiedliche Charaktere und Geschmacksrichtungen heranreifen. Als typisch beim Riesling bezeichnet man eine blassgelbe bis grünlich – gelbe Farbe und einen Duft von Pfirsich, Birne und Apfel. Auf der Zunge spürt man eine rassige Säure und je nach Bodenbeschaffenheit einen mineralischen Ton. Der Ausbau erfolgt immer noch teilweise in alten Holzfässern. Neben einfachen Alltagsweinen wird von den Winzern eine reiche Auswahl von Prädikatsweinen ausgebaut. Die höheren Qualitätsstufen werden meist zu rest,- und edelsüßen Weinen ausgebaut. Ältere Rieslinge weisen häufig einen sehr interessanten "Petrolton" auf. Der Riesling in der trockenen Variante passt sehr gut zu Fischgerichten, zu gekochtem Fleisch mit hellen Soßen und Geflügel. In der halbtrockenen Form passt er gut zu Käse und in der lieblich Ausbaustufe zu Desserts, Süßspeisen und Leberpasteten.

Der Weissburgunder


Der Weissburgunder ist durch seine moderate Säure und seiner feinen Frucht ein idealer Menüwein. Als leichter Sommerwein besitzt er ein sehr dezentes Aroma nach Quitte, Apfel, Birne, grünen Nüssen, Aprikose, Zitrusfrüchten und frischer Ananas. Durch die angenehme, erfrischende Säure eignet er sich hervorragend zu Meeresfrüchten, Fisch,- Kalb,- und Schweinefleisch sowie zu allen Geflügelgerichten. Im Glas präsentiert sich der Weissburgunder blass bis hellgelb und in der Nase zart und verhalten.

Der Gewürztraminer


Der Gewürztraminer ist ein Wein für Liebhaber des würzig-herben Frucht- geschmacks. Der typische Gewürztraminer hat, je nach Qualitätsstufe, eine strohgelbe bis goldgelbe Farbe und für die Nase verströmt er von dezent bis üppig einen Duft, der an Rosen erinnert. Ebenso kann man Düfte von Akazienblüten, Bitterorangen, Marzipan, Honig, Veilchen, Quittengelee und Maracuja finden. Lieblich ausgebaut passt er zu Desserts mit Marzipan, Schokolade oder Bränden. Auch zu Blauschimmel- und Munsterkäse ist er ein hervorragender Begleiter. Trocken ausgebaut wird er gerne zu Wildpasteten, Geflügel und Ragouts gereicht.

Savignon Blanc


Diese weiße Rebsorte stammt ursprünglich aus dem Südwesten Frankreichs, wo sie seit 1710 angebaut wird. Inzwischen hat sie ihren Siegeszug um die ganze Welt angetreten. In Deutschland sind rund 1.100 ha mit Savignon Blanc bestockt und das hauptsächlich in Baden, Rheinhessen, der Pfalz und neuerdings auch an der Mosel. Das unverkennbare Merkmal des Savignon Blanc ist das kräftige Aroma nach grünen Früchten, Stachelbeeren, sowie frischem Gras und Kräutern. Er passt zu Meeresfrüchten, Fisch und Pasta mit Sahnesoßen.

Elbling


Der Elbling gehört zu den ältesten kultivierten Weißweinreben Europas. Ihn zeichnen seine Spritzigkeit, Leichtigkeit und Frische aus. Auf der Sommerterrasse macht ihn das zu einem unkomplizierten Durstlöscher. Empfehlen kann man ihn immer zur deftigen Brotzeit oder zu Fisch und Meeresfrüchten.

Rivaner


Rivaner ist eine Weißweinsorte, die früher auch Müller Thurgau genannt wurde. Sie wurde 1882 vom Schweizer Hermann Müller-Thurgau aus dem Schweizer Kanton Thurgau in Geisenheim gezüchtet. Die Rivaner-Rebe ist aus einer Kreuzung von Riesling und Madeleine Royale entstanden. Die Fruchtsäure beim Rivaner ist nicht ganz so stark ausgeprägt wie beim Riesling und der Geschmack ist eher mild. Im Aroma zeigt sich eine fruchtige Frische und eine krautige Note zu einem typischen Muskatton im Bukett.

Auxerrois


Der Auxerrois ist eine natürliche Kreuzung aus Heunisch und Pinot. Die Weine erinnern an Weißburgunder, sind aber bukettreicher, fruchtiger und haben einen moderateren Säureanteil. In der Regel wird der Auxerrois trocken ausgebaut. Er besitzt eine milde Säure, ist aber dennoch sehr charakterstark. Für ältere Tropfen ist ein Aroma nach Honig und gerösteten Mandeln typisch, es ähnelt einem gut gereiften Chablis. Geschmacklich hat er bei seiner gelbgrünen Farbe und seiner Leichtigkeit viel vom Weißburgunder mitbekommen.

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